Wissenswertes über die Suchmaschinenoptimierung

Hosting

Auch das Hosting hat direkten und indirekten Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. Wichtig ist, dass die Domain zusammen mit dem Webspace registriert werden sollte. Dabei aus Kostengründen auf Freehoster auszuweichen, ist besonders für kommerzielle Webprojekte nicht zu empfehlen. Zumal sind Domains mit eigenem Webspace bereits für rund 20 Euro im Jahr zu haben.

Bei der Wahl des Hosting Providers muss man auf einige Punkte achten. Die .htaccess Datei muss zur Verfügung stehen und konfigurierbar sein, damit man zum Beispiel Weiterleitungen einrichten kann. Ebenso ist es empfehlenswert, dass Subdomains eingerichtet werden können, denn die Suchmaschinen stufen Keywords, die als Subdomain genutzt werden, besonders hoch. So kann man Teile seines Projektes auslagern und gleichzeitig das gesamte Projekt stärken. Ebenso sollte man Zugriff auf die Logdateien des Servers haben, um Logfile-Analysen vornehmen zu können.

Für große Projekte gelten noch zusätzliche Anforderungen an das Hosting. Wichtig ist das Apache-Modul mod_rewrite, damit dynamische Webseiten suchmaschinenfreundliche URLs erzeugen können. Hat das Projekt einen komplexen Seitenaufbau und hohe Besucherzahlen ist eine kurze Antwortzeit des Servers das A und O. Seiten mit einer schlechten Performance werden von den Suchmaschinen langsamer und teilweise auch nicht vollständig in den Index aufgenommen, denn die Bots sind nicht unbedingt geduldig.

Ebenso sollte das Projekt eine eigene IP haben. Webseiten mit eigener IP halten die Suchmaschinen für wichtiger, als Seiten, die auf Shared Hostern liegen und sich ihre IP mit Hunderten anderen Seiten teilen. Vor allem wenn ein verzweigtes Projekt untereinander verlinkt ist, sollte jedes einzelne Teilprojekt eine eigene IP haben, welche aus unterschiedlichen Class-C-Netzen kommt.

Kleine, nicht kommerzielle Projekte sind auf Shared Hostern gut aufgehoben. Die monatlichen Kosten halten sich im Rahmen und die Leistung ist für einfache Projekte ausreichend. Allerdings muss man hier auf viele Serverfunktionen verzichten. Auch besteht die Gefahr, dass man sich die IP mit Spammern teilt. Dadurch kann es passieren, dass harmlose Emails in Spamfiltern hängenbleiben und die Suchmaschinen die Glaubwürdigkeit (Trust) der Webseite ungerechtfertigt herabstuft. Ein wichtiges Projekt ist also immer auf einem eigenem Server mit eigener IP-Adresse besser aufgehoben. Zumal man hier auch die volle Kontrolle über den Server hat. Die Vorteile liegen klar bei Programmierung, Performance und Sicherheit.