ASCII-Datei
ASCII-Dateien werden oft "Text-" oder "reine Textdateien" genannt. Sie sind der kleinste gemeinsame
Nenner für den Austausch von Texten. Der Grund hierfür ist die ausschließliche Verwendung des
ASCII-Zeichensatzes, der wiederum von allen Editoren und Textverarbeitungen gelesen werden kann.
Jedoch sind hier einige Probleme versteckt, da lediglich die Verwendung der ersten 128 Zeichen dieses
Zeichensatzes einheitlich erfolgt (sog. 7-bit-ASCII oder US-ASCII). Für landesspezifische Sonderzeichen
wie die deutschen Umlaute werden unterschiedliche Codierungen verwendet. Somit basieren MS-DOS-Programme
wie der mit DOS mitgelieferte Editor auf dem sogenannten "erweiterten" ASCII-Zeichensatz mit 256 Zeichen
(auch PC-8, 8-bit-Ascii-Zeichensatz oder IBM-PC-Zeichensatz genannt), während Windows-Programme den
ANSI-Zeichensatz verwenden.
Zwar gibt es genügend Filter- und Konvertierungsprogramme, die solche Dateien auch unter DOS wieder
lesbar machen, aber einfacher ist die Verwendung leistungsfähiger Textverarbeitungen. Wird eine Datei
mit dem richtigen Filter geöffnet, ist sie anschließend problemlos mit den Funktionen der Textverarbeitung
zu betrachten, zu bearbeiten und zu drucken.
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